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Singltrek pod Smrkem

Bild von all martn
Wir erreichen Basislager III und leider sind Felix und Stocki weniger euphorisiert, noch eine zweite Runde zu fahren, als ich. Der Ritt dauert länger, als es einem vorkommt und zieht nicht wenig Saft aus den Beinen (und Armen. und dem Rücken). Wir einigen uns auf den Kompromiss, dass ich noch eine halbe Runde fahre und wir uns am zweiten Parkplatz treffen, um von dort aus die Heimreise anzutreten.
Ich starte also wieder mit dem Anstieg, nunmehr etwas weiser, wie ich mir die Kräfte einteilen sollte. Ich erreiche den Trail-Einstieg und begebe mich ein weiteres Mal in den Tunnel. Die Beine leisten mittlerweile merklich weniger im Antritt, aber die Pumpbewegung geht umso flüssiger von der Hand.
Der Trail ist absolut anfängertauglich, bietet aber ab einer gewissen Geschwindigkeit seine Tücken. Während die Wellen zum Springen einladen, verbieten es die Kurven, die meist so knapp dahinter anschließen, dass man nach einem Flugmanöver bei hoher Reisegeschwindigkeit unsanft am jeweiligen Baum enden würde, den sie umschiffen. Das Gebot der Stunde ist Wegdrücken um den Gummi am Boden zu halten. Kurz verliere ich auf einer Welle den Druck auf dem Reifen. Das Rad bricht aus der Kurve unter mir weg, aber so schnell der Reifen den Grip verloren hat, so schnell greift er wieder und ich verschwinde für weitere endlose Minuten im Tunnel.

24. Januar 2012 um 14:52
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